Die technische Berufsausbildung zum Werkstoffprüfer dauert in der Regel 3 ½ Jahre, kann aber bei besonders guter Leistung verkürzt werden.
Die Ausbildung findet an verschiedenen Lernorten statt, sowohl in der Berufschule als auch im Unternehmen. Die Berufschule wird in Blockunterrichten von meist vierzehn zusammenhängenden Tagen in Wetzlar in der Werner-von-Siemens-Schule absolviert. Im Betrieb werden die Ausbildungsinhalte sowohl in der Fachabteilung im Bereich Qualität als auch in der Ausbildungswerkstatt vermittelt. In der Fachabteilung lernen die Auszubildenden zunächst grundlegende Inhalte zur Werkstoffkunde kennen. Darauf aufbauend erfahren sie, wie man mit Hilfe von diversen Testverfahren, zum Beispiel der Metallografie, Material- und Werkstoffprüfungen durchführt. In der Ausbildungswerkstatt erlernen die Auszubildenden die Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung.
Nach 1 ½ Jahren findet eine Zwischenprüfung statt. Die Berufsausbildung wird nach insgesamt 3 ½ Jahren mit dem Bestehen der Abschlussprüfung beendet. Beide Prüfungen gliedern sich in einen schriftlichen und einen praktischen Teil. Neben großem Interesse an einer technischen Tätigkeit sollten Sie folgende Voraussetzungen mitbringen: